Nur eine Minderheit der Studenten, die an der Online-Umfrage teilgenommen haben, greift bei der Recherche auf mehrere Suchmaschinen gleichzeitig zurück. 56 Studenten (63%) benutzen nur 1 Suchmaschine, 27 Studenten (30%) immerhin 2 Suchmaschinen, 5 Studenten (6%) sogar 3. Nur 1 Student (1%) verwendet mehr als 3 verschiedene Suchmaschinen. Da sich die Mehrheit der befragten Studenten nur mit 1 Suchmaschine begnügt, besteht die Gefahr, dass alles, was die Suchmaschine der Wahl nicht findet, von ihnen als nicht existent wahrgenommen wird.
Nach der Ausführung einer Suchanfrage begnügt sich nur 1 Student (1%) mit der 1. Seite der Trefferliste, 21 Studenten (24%) betrachten bis zu 3 Seiten und 27 Studenten (30%) bis zu 5. Verglichen mit den Studien von iProspect und der Universität Karlsruhe ist durchaus überraschend, dass ganze 29 Studenten (33%) sich die Mühe machen und bis zu 10 Seiten inspizieren, 11 Studenten (12%) sogar noch mehr. Die befragten Studenten nehmen offensichtlich bei einer fachlichen Recherche die Treffer genauer in Augenschein und geben sich nicht mit dem erstbesten Angebot zufrieden.
Bei der Einschätzung, welche Links gesponsert und welche nicht beim Suchmaschinenbetreiber gekauft wurden, fühlen sich die befragten Studenten sehr sicher. 58 Studenten (65%) behaupten, diese Unterscheidung zuverlässig treffen zu können, nur 7 Studenten (8%) verneinen dies. Weitere 24 Studenten (27%) können dazu keine Angaben machen.